05/2020 – Lesejahr A         für die Zeit vom 01.05. bis 31.05.
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Dieser Internetpfarrbrief beinhaltet die Gottesdienste und Nachrichten 
von St. Kilian Lichtenau mit den Kapellengemeinden St. Antonius 
Hakenberg und St. Marien Ebbinghausen, sowie die Nachrichten des 
Gesamtpastoralverbundes. Den Pastoralverbundsbrief mit allen 
Ortschaften finden sie unter www.pv-lichtenau.de.
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St. Kilian Lichtenau u. Kapellengemeinden Hakenberg u. Ebbinghausen:
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Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau 
(Lichtenau, Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende 
Nummer: 05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

Samstag, 9. Mai:
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau:  
                 Vorabendmesse

Sonntag, 10. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 16. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse

Sonntag, 17. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Donnerstag, 21. Mai
Christi Himmelfahrt
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 23. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse

Sonntag, 24. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 30. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse Pfingsten
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse Pfingsten
                 Kollekte: Renovabis

Sonntag, 31. Mai 
Pfingstsonntag
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Festhochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Festhochamt
                 Kollekte: Renovabis

Montag, 1. Juni
Pfingstmontag
9.00 Uhr: Lichtenau:
                Festhochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Festhochamt
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Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten 
der Corona-Pandemie

für das Erzbistum Paderborn Stand: 22.04.2020 

adaptiert für den Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau 
Stand: 29.04.2020


I. Allgemeine Vorgaben


1. Vor allem in den größeren Kirchen werden wieder öffentliche 
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gefeiert. Als Gottesdienste 
gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer 
Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

Ab dem 9. / 10. Mai werden in unserem Pastoralen Raum dosiert 
öffentliche Messfeiern stattfinden.

Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Bad Wünnenberg 
(Wünnenberg und Fürstenberg) erfolgt über folgende Nummer:
02953 – 285 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau (Lichtenau, 
Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende Nummer:
05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

Da die Abstands- und Hygieneregeln genauestens eingehalten werden 
müssen, wird das bisherige gottesdienstliche Angebot nicht zu r
ealisieren sein. In Absprache mit den anderen Pastoralen Räumen 
im Dekanat, ist eine sukzessive Wiedereinführung der Messen geplant. 
Wir weisen die Risikogruppen darauf hin, in Eigenverantwortlichkeit 
über eine Teilnahme an den Messfeiern nachzudenken. 

Zunächst gilt die Zeit bis Ende Mai als Erprobungsphase. In 
dieser Phase wird geschaut werden müssen, ob die Anzahl der 
Messfeiern ausreicht und die Einhaltung der Auflagen 
gewährleistet werden kann. Eine Entscheidung für die anderen 
Kirchen kann erst auf dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen 
getroffen werden. Wir wissen, wie schmerzlich es für alle 
Gemeinden ist, dass seit Wochen keine öffentlichen Gottesdienste 
in den Kirchen gefeiert werden konnten. Die Aufgabe der 
Entscheidung für oder gegen einen Gottesdienstort ist den hohen 
Auflagen geschuldet. Diese gilt es in Verantwortung für das Wohl 
aller einzuhalten und zu gewährleisten. Leider erfüllen nicht 
alle Kirchen in unserem Pastoralen Raum die Vorgaben nach Abmaß 
der Plätze und der Ausweichmöglichkeiten beim Kommuniongang 
genügend Platz für die Gläubigen vorzuhalten. Dem jeweiligen 
Ordnungsdienst wird in den nächsten Wochen eine wichtige und 
sicher oft auch unangenehme Rolle zukommen, wenn z.B. Gläubige 
keinen Platz mehr in der Kirche finden. 

Da die Abstands- und Hygieneregeln in den folgenden 
Kirchen einfacher eingehalten und realisiert werden können, hat 
sich das Pastoralteam auf u.g. Kirchen geeinigt, die die dafür 
notwendigen Gegebenheiten erbringen (genügend Sitzplätze mit 
Mindestabstand, keine Gefährdung beim Kommuniongang, mehrere 
Ein – bzw. Ausgänge, Hygienemaßnahmen etc.):

St. Antonius Bad Wünnenberg:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Kilian Lichtenau:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Marien Fürstenberg
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Achatius Atteln
Vorabendmesse samstags 17:00 und 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 9:00 und 10:45 Uhr

St. Franziskus Xaverius Holtheim
Vorabendmesse samstags 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 10:45 Uhr

Die Priester übernehmen die bisher bestellten Messintentionen in 
den von ihnen still zelebrierten heiligen Messen!

2. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch 
Werktagsgottesdienste stattfinden. 

Bis auf weiteres können Werktagsgottesdienste nicht stattfinden. 
Sollten die Auflagen gelockert werden, wird das Pastoralteam in 
Absprache mit den anderen Pastoralen Räumen des Dekanates weitere 
Schritte einleiten.

In Bad Wünnenberg beginnt am 10. Mai die tägliche stille 
eucharistische Anbetung. Beginn ist um 9 Uhr; Ende um 18 Uhr.

3. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden 
Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

4. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der 
zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe 
des Raumes. Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der 
Sonntagsmessen erhöht. In den Kirchen wird die Zahl der maximal 
nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei 
gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene 
oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden 
dabei nicht getrennt. 

Die Kirchenvorstände als verantwortliche Gremien für die 
Kirchenräume, werden gebeten die möglichen Sitzplätze zu 
markieren und für einen Ordnungsdienst (siehe Top6) vor, 
während und nach den Gottesdiensten zu sorgen

5. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, 
dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z.B. durch 
Markierungen.

6. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die 
Regeln eingehalten werden. Die Kirchenvorstände werden einen 
Ordnungsdienst aus unterschiedlichen Personen zusammenstellen 
und deren Dienste einteilen.

7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob 
mitzubringen. Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt 
werden. Ggf. sind für die Gottesdienste Liedzettel zu 
erstellen.

8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu 
reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, 
aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind. 
Das Pastoralteam entscheidet sich, in den kommenden Wochen auf 
Ministranten und Kommunionhelfer aus Sicherheitsgründen zu 
verzichten.

9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten 
bestmöglich durchlüftet. Diese Aufgaben übernehmen die Küster, 
ebenfalls die Desinfektion der Bänke nach Gottesdiensten in 
Zusammenarbeit mit den Reinigungskräften. Putz und 
Desinfektionsmittel werden zentral bestellt und an die 
Kirchengemeinden ausgeliefert.

10. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet wird 
weiterhin angeboten, damit Personen, vor allem jene, die 
Risikogruppen angehören, zu Hause die Gottesdienste mitfeiern 
können. Wir verweisen auf die Angebote im TV und Internet.

11. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

12. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die 
Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu 
entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.


II. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen


13. Regeln bei der Messfeier:

a) Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen 
der Hostienschale. Die Hostienschale bleibt während der gesamten 
Messfeier – auch bei der Wandlung – mit dem zugehörigen Deckel 
oder einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie ist eine eigene 
Patene zu verwenden. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder 
Messfeier mit heißem Wasser gereinigt.

b) Auf die Konzelebration ist zu verzichten, sofern der 
Mindestabstand am Altar nicht eingehalten werden kann. Gleiches 
gilt für den Dienst des Diakons.

c) Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die 
eucharistischen Gaben von der Kredenz und stellt sie auf den 
Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.

d) Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe 
gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.

e) Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.

f) Nur der Zelebrant empfängt die Kelchkommunion.

g) Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der 
Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die 
Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) 
ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der 
Kommunionausteilung gesprochen werden. Den Gläubigen wird die 
Kommunion in angemessenem Abstand z.B. mit einer Zange gereicht 
oder die Spender tragen Einmalhandschuhe.

h) Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

i) Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht 
kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

j) Es empfiehlt sich, an geeigneter Stelle (z.B. vor dem 
Schlusssegen) der Hinweis an die Mitfeiernden, nach dem Ende 
des Gottesdienstes beim Verlassen des Kirchengebäudes und 
auch außerhalb auf den Mindestabstand und die Kontaktregeln 
zu achten.

14. Begräbnisfeiern Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch 
beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu 
beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe 
nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die 
Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

In Absprache mit den Kommunen findet die bisherige Form der 
Bestattung am Grab im kleinen Kreis statt.

15. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils 
mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen 
Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten 
Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

Taufen können in Ausnahmen im kleinsten Kreis stattfinden mit 
dem Mindestabstand, der auch bei den Messfeiern einzuhalten ist.

Trauungen oder Brautmessen sollten verschoben werden, da die 
Sicherheitsmaßnahmen nicht garantiert werden können.

16. Erstkommunionfeiern und Firmungen finden in unserem Erzbistum 
vorerst bis zum 30. Juni 2020 nicht statt. Kinder, die die 
Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen haben und deren Eltern 
es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in 
kleiner Zahl auch vor diesem Datum in einer Sonntagsmesse zur 
Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an 
der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

Die Erstkommunionfeiern sind gemäß Schreiben des Erzbistums auf 
die 2. Jahreshälfte verschoben. Nach den Sommerferien nehmen die 
Verantwortlichen Kontakt mit den Eltern der Kommunionkinder auf.

17. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des 
Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; 
Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

18. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann 
derzeit nicht gesagt werden. Gleiches gilt für Wallfahrten größerer 
Gruppen. 

Durch die Absage aller Großveranstaltungen im Land, 
werden in diesem Jahr die Wallfahrts – und Lobetage in Kleinenberg 
(Mariä Heimsuchung und Mariä Geburt), der Annentag an der 
Annenkapelle, Battelmai und die Lobeprozessionen in Leiberg und 
Lichtenau nicht stattfinden. Das Pastoralteam sucht nach 
alternativen Formen für diese Feste. Alle Prozessionen müssen 
leider ausfallen.

19. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin 
die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es 
möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder 
sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die 
Spendung der Krankenkommunion. 

Das Pastoralteam ist in Kontakt mit den Pflegeeinrichtungen im 
Pastoralen Raum und wird individuelle seelsorgliche und 
gottesdienstliche Angebote machen.

20. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle 
Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum 
persönlichen Gebet anregen, z.B. das Verlesen des biblischer Texte, 
einen Impuls zur jeweiligen Tageszeit, meditative Orgelmusik

Das Pastoralteam bittet die Verantwortlichen in den 
Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten vor Ort in Absprache mit 
dem zuständigen Seelsorger weitere Angebote zu schaffen. Auch 
hierbei sind die Auflagen des Erzbistums zu beachten. Da seitens 
des Bundes weiterhin das Kontaktverbot besteht, sind ausschließlich 
Angebote gottesdienstlicher oder musikalischer Natur erlaubt, 
vorzugsweise in den Kirchen, in denen die Vorsichtsmaßnahmen 
bereits realisiert sind.

Auf Messfeiern außerhalb der Gotteshäuser wird im gesamten Dekanat 
zunächst verzichtet, da auch dabei die Hygiene- und 
Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, zu garantieren und nur mit 
immensem Aufwand zu realisieren sind.

Die Pfarrbüros und Pfarrheime bleiben bis auf weiteres geschlossen. 
Telefonisch sind die Büros zentral unter der Rufnummer 05295/98560 
(Pfarrbüro Lichtenau) dienstags und freitags 9:00 bis 11:00 Uhr 
sowie donnerstags von 15:00 bis 17:00 Uhr zu erreichen.
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Pastoraler Raum:

Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Bad Wünnenberg 
(Wünnenberg und Fürstenberg) erfolgt über folgende Nummer:
02953 – 285 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau 
(Lichtenau, Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende 
Nummer: 05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

St. Antonius Bad Wünnenberg:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Kilian Lichtenau:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Marien Fürstenberg
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Achatius Atteln
Vorabendmesse samstags 17:00 und 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 9:00 und 10:45 Uhr

St. Franziskus Xaverius Holtheim
Vorabendmesse samstags 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 10:45 Uhr
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Informationen zu den öffentlichen Gottesdiensten 
ab dem 9. / 10. Mai 2020

Nachfolgend geben wir das Informationsschreiben, das am 
29. April 2020  an die Gremien verschickt worden ist, im 
Originaltext allen Gläubigen in unserem Pastoralen Raum zur 
Kenntnis

Bad Wünnenberg, den 29.April 2020

Liebe Schwestern und Brüder!

Am 23. April hat die Landesregierung des Landes NRW die 
öffentliche Feier der Gottesdienste ab dem 1. Mai 2020 genehmigt. 
Am gleichen Tag hat das Erzbischöfliche Generalvikariat in 
Absprache mit der Landesregierung Rahmenbedingungen für 
Gottesdienste mit Öffentlichkeit erlassen, die nachfolgend 
kursiv und fett aufgelistet sind. Die Umsetzung im Pastoralen 
Raum Wünnenberg – Lichtenau findet sich unter der jeweiligen 
Rahmenbedingung erörtert; wo keine Erörterung der 
Rahmenbedingung folgt, werden diese zu 100% übernommen.

Da die Rahmenbedingungen ein deutliches Maß an Aufwand und 
Verantwortung verlangen, hat das Pastoralteam am 25. April 2020 
eine Krisensitzung abgehalten. Im Nachgang dazu haben die 
Bürgermeister mit den Ordnungsämtern beider Kommunen die 
angedachten Umsetzungen der Rahmenbedingungen gegengelesen 
und erweitert bzw. ergänzt. Für diese hilfreiche und 
unkomplizierte Zusammenarbeit danken wir den Verantwortlichen 
sehr. Am 28. April 2020 hat der Finanzausschuss 
(Geschäftsführer der Kirchenvorstände) getagt, beraten und den 
Rahmenbedingungen zugestimmt. Am 29. April 2020 haben die
leitenden Pfarrer im Dekanat Büren – Delbrück während einer 
Pastoralverbundsleiterkonferenz die Konzepte ihrer Pastoralen 
Räume besprochen und ergänzt. In allen Pastoralen Räumen 
beginnen die Messfeiern in wenigen großen Kirchen. Allen 
Beteiligten ist die hohe Verantwortung bewusst, die mit der 
Öffnung der Gottesdienste verbunden ist.

Die Ergebnisse der o. g. Gespräche und Sitzungen geben wir 
Ihnen hiermit zur Kenntnis. Leider ist es in diesen Zeiten 
nicht möglich, gemeinsame Sitzungen mit dem 
Pastoralverbundsrat und dem Finanzausschuss durchzuführen. 
Wir danken jedoch allen, die uns im Nachgang des Schreibens 
vom 23. April 2020 Rückmeldungen für die Krisensitzung haben 
zukommen lassen. Einige sind in die Ergebnisse eingeflossen, 
andere ließen sich leider bisher noch nicht realisieren. Wir 
werden unsere Entscheidungen stets durch die neuen 
Erkenntnisse und Auflagen seitens des Landes und des 
Erzbistums abgleichen. Alle nachfolgenden Entscheidungen sind 
vorläufig, da wir noch weit von einer Normalität im 
gesellschaftlichen und kirchlichen Leben entfernt sind.

Wir bitten Sie die heutigen Entscheidungen mitzutragen und in 
ihren Gemeinden zu kommunizieren. Schicken Sie diese Mail 
bitte an Ihre Gruppierungen. Die Informationen werden auf den 
Homepages erscheinen und ein gemeinsamer Presseartikel für 
die Zeitungen wird derzeit vom Dekanat vorbereitet und in der 
nächsten Woche publiziert. Ebenfalls erscheint zum 9./10. Mai 
eine Ausgabe der Pfarrnachrichten mit den Messzeiten und den 
Informationen, die Sie im Anhang dieser Mail finden, um 
möglichst viele Menschen über die Entscheidungswege und 
Rahmenbedingungen zu informieren.

Für alles Mittun danken wir Ihnen sehr,
Ihr und Euer Pastoralteam
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Alles Gute sowie Gottes Segen und Gesundheit,
dies wünschen Ihnen Ihr Seelsorgeteam
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Pfarrbüro Pastoralverbund Lichtenau
Sekretärinnen: E. Jung, G. Lauhoff, H. Musiolik, B. Weber
Sprechzeiten, Kontakte:
dienstags u. freitags von 9 - 11 Uhr
donnerstags von 15 - 17 Uhr
Tel.: 0 52 95 / 9 85 60
E-Mail:

Texte für den Pfarrbrief an die E-mail:

05/2020 – Lesejahr A         für die Zeit vom 01.05. bis 31.05.
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Dieser Internetpfarrbrief beinhaltet die Gottesdienste und Nachrichten 
von St. Kilian Lichtenau mit den Kapellengemeinden St. Antonius 
Hakenberg und St. Marien Ebbinghausen, sowie die Nachrichten des 
Gesamtpastoralverbundes. Den Pastoralverbundsbrief mit allen 
Ortschaften finden sie unter www.pv-lichtenau.de.
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St. Kilian Lichtenau u. Kapellengemeinden Hakenberg u. Ebbinghausen:
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Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau 
(Lichtenau, Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende 
Nummer: 05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

Samstag, 9. Mai:
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau:  
                 Vorabendmesse

Sonntag, 10. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 16. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse

Sonntag, 17. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Donnerstag, 21. Mai
Christi Himmelfahrt
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 23. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse

Sonntag, 24. Mai
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Hochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Hochamt

Samstag, 30. Mai
17.00 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse Pfingsten
18.30 Uhr: Lichtenau: 
                 Vorabendmesse Pfingsten
                 Kollekte: Renovabis

Sonntag, 31. Mai 
Pfingstsonntag
9.00 Uhr: Lichtenau: 
                Festhochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Festhochamt
                 Kollekte: Renovabis

Montag, 1. Juni
Pfingstmontag
9.00 Uhr: Lichtenau:
                Festhochamt
10.45 Uhr: Lichtenau: 
                 Festhochamt
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Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten 
der Corona-Pandemie

für das Erzbistum Paderborn Stand: 22.04.2020 

adaptiert für den Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau 
Stand: 29.04.2020


I. Allgemeine Vorgaben


1. Vor allem in den größeren Kirchen werden wieder öffentliche 
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gefeiert. Als Gottesdienste 
gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer 
Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

Ab dem 9. / 10. Mai werden in unserem Pastoralen Raum dosiert 
öffentliche Messfeiern stattfinden.

Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Bad Wünnenberg 
(Wünnenberg und Fürstenberg) erfolgt über folgende Nummer:
02953 – 285 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau (Lichtenau, 
Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende Nummer:
05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

Da die Abstands- und Hygieneregeln genauestens eingehalten werden 
müssen, wird das bisherige gottesdienstliche Angebot nicht zu r
ealisieren sein. In Absprache mit den anderen Pastoralen Räumen 
im Dekanat, ist eine sukzessive Wiedereinführung der Messen geplant. 
Wir weisen die Risikogruppen darauf hin, in Eigenverantwortlichkeit 
über eine Teilnahme an den Messfeiern nachzudenken. 

Zunächst gilt die Zeit bis Ende Mai als Erprobungsphase. In 
dieser Phase wird geschaut werden müssen, ob die Anzahl der 
Messfeiern ausreicht und die Einhaltung der Auflagen 
gewährleistet werden kann. Eine Entscheidung für die anderen 
Kirchen kann erst auf dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen 
getroffen werden. Wir wissen, wie schmerzlich es für alle 
Gemeinden ist, dass seit Wochen keine öffentlichen Gottesdienste 
in den Kirchen gefeiert werden konnten. Die Aufgabe der 
Entscheidung für oder gegen einen Gottesdienstort ist den hohen 
Auflagen geschuldet. Diese gilt es in Verantwortung für das Wohl 
aller einzuhalten und zu gewährleisten. Leider erfüllen nicht 
alle Kirchen in unserem Pastoralen Raum die Vorgaben nach Abmaß 
der Plätze und der Ausweichmöglichkeiten beim Kommuniongang 
genügend Platz für die Gläubigen vorzuhalten. Dem jeweiligen 
Ordnungsdienst wird in den nächsten Wochen eine wichtige und 
sicher oft auch unangenehme Rolle zukommen, wenn z.B. Gläubige 
keinen Platz mehr in der Kirche finden. 

Da die Abstands- und Hygieneregeln in den folgenden 
Kirchen einfacher eingehalten und realisiert werden können, hat 
sich das Pastoralteam auf u.g. Kirchen geeinigt, die die dafür 
notwendigen Gegebenheiten erbringen (genügend Sitzplätze mit 
Mindestabstand, keine Gefährdung beim Kommuniongang, mehrere 
Ein – bzw. Ausgänge, Hygienemaßnahmen etc.):

St. Antonius Bad Wünnenberg:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Kilian Lichtenau:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Marien Fürstenberg
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Achatius Atteln
Vorabendmesse samstags 17:00 und 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 9:00 und 10:45 Uhr

St. Franziskus Xaverius Holtheim
Vorabendmesse samstags 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 10:45 Uhr

Die Priester übernehmen die bisher bestellten Messintentionen in 
den von ihnen still zelebrierten heiligen Messen!

2. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch 
Werktagsgottesdienste stattfinden. 

Bis auf weiteres können Werktagsgottesdienste nicht stattfinden. 
Sollten die Auflagen gelockert werden, wird das Pastoralteam in 
Absprache mit den anderen Pastoralen Räumen des Dekanates weitere 
Schritte einleiten.

In Bad Wünnenberg beginnt am 10. Mai die tägliche stille 
eucharistische Anbetung. Beginn ist um 9 Uhr; Ende um 18 Uhr.

3. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden 
Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

4. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der 
zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe 
des Raumes. Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der 
Sonntagsmessen erhöht. In den Kirchen wird die Zahl der maximal 
nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei 
gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene 
oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden 
dabei nicht getrennt. 

Die Kirchenvorstände als verantwortliche Gremien für die 
Kirchenräume, werden gebeten die möglichen Sitzplätze zu 
markieren und für einen Ordnungsdienst (siehe Top6) vor, 
während und nach den Gottesdiensten zu sorgen

5. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, 
dass die Abstandsregeln eingehalten werden, z.B. durch 
Markierungen.

6. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die 
Regeln eingehalten werden. Die Kirchenvorstände werden einen 
Ordnungsdienst aus unterschiedlichen Personen zusammenstellen 
und deren Dienste einteilen.

7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob 
mitzubringen. Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt 
werden. Ggf. sind für die Gottesdienste Liedzettel zu 
erstellen.

8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu 
reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, 
aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind. 
Das Pastoralteam entscheidet sich, in den kommenden Wochen auf 
Ministranten und Kommunionhelfer aus Sicherheitsgründen zu 
verzichten.

9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten 
bestmöglich durchlüftet. Diese Aufgaben übernehmen die Küster, 
ebenfalls die Desinfektion der Bänke nach Gottesdiensten in 
Zusammenarbeit mit den Reinigungskräften. Putz und 
Desinfektionsmittel werden zentral bestellt und an die 
Kirchengemeinden ausgeliefert.

10. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet wird 
weiterhin angeboten, damit Personen, vor allem jene, die 
Risikogruppen angehören, zu Hause die Gottesdienste mitfeiern 
können. Wir verweisen auf die Angebote im TV und Internet.

11. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

12. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die 
Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu 
entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.


II. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen


13. Regeln bei der Messfeier:

a) Der Küster / die Küsterin trägt Einmalhandschuhe beim Füllen 
der Hostienschale. Die Hostienschale bleibt während der gesamten 
Messfeier – auch bei der Wandlung – mit dem zugehörigen Deckel 
oder einer Palla abgedeckt. Für die große Hostie ist eine eigene 
Patene zu verwenden. Die liturgischen Gefäße werden nach jeder 
Messfeier mit heißem Wasser gereinigt.

b) Auf die Konzelebration ist zu verzichten, sofern der 
Mindestabstand am Altar nicht eingehalten werden kann. Gleiches 
gilt für den Dienst des Diakons.

c) Bei der Gabenbereitung holt der Zelebrant selbst die 
eucharistischen Gaben von der Kredenz und stellt sie auf den 
Altar. Zuvor desinfiziert er sich die Hände.

d) Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe 
gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.

e) Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.

f) Nur der Zelebrant empfängt die Kelchkommunion.

g) Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der 
Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die 
Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) 
ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der 
Kommunionausteilung gesprochen werden. Den Gläubigen wird die 
Kommunion in angemessenem Abstand z.B. mit einer Zange gereicht 
oder die Spender tragen Einmalhandschuhe.

h) Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

i) Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht 
kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

j) Es empfiehlt sich, an geeigneter Stelle (z.B. vor dem 
Schlusssegen) der Hinweis an die Mitfeiernden, nach dem Ende 
des Gottesdienstes beim Verlassen des Kirchengebäudes und 
auch außerhalb auf den Mindestabstand und die Kontaktregeln 
zu achten.

14. Begräbnisfeiern Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch 
beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu 
beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe 
nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die 
Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

In Absprache mit den Kommunen findet die bisherige Form der 
Bestattung am Grab im kleinen Kreis statt.

15. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils 
mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen 
Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten 
Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

Taufen können in Ausnahmen im kleinsten Kreis stattfinden mit 
dem Mindestabstand, der auch bei den Messfeiern einzuhalten ist.

Trauungen oder Brautmessen sollten verschoben werden, da die 
Sicherheitsmaßnahmen nicht garantiert werden können.

16. Erstkommunionfeiern und Firmungen finden in unserem Erzbistum 
vorerst bis zum 30. Juni 2020 nicht statt. Kinder, die die 
Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen haben und deren Eltern 
es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in 
kleiner Zahl auch vor diesem Datum in einer Sonntagsmesse zur 
Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an 
der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

Die Erstkommunionfeiern sind gemäß Schreiben des Erzbistums auf 
die 2. Jahreshälfte verschoben. Nach den Sommerferien nehmen die 
Verantwortlichen Kontakt mit den Eltern der Kommunionkinder auf.

17. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des 
Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; 
Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

18. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann 
derzeit nicht gesagt werden. Gleiches gilt für Wallfahrten größerer 
Gruppen. 

Durch die Absage aller Großveranstaltungen im Land, 
werden in diesem Jahr die Wallfahrts – und Lobetage in Kleinenberg 
(Mariä Heimsuchung und Mariä Geburt), der Annentag an der 
Annenkapelle, Battelmai und die Lobeprozessionen in Leiberg und 
Lichtenau nicht stattfinden. Das Pastoralteam sucht nach 
alternativen Formen für diese Feste. Alle Prozessionen müssen 
leider ausfallen.

19. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin 
die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es 
möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder 
sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die 
Spendung der Krankenkommunion. 

Das Pastoralteam ist in Kontakt mit den Pflegeeinrichtungen im 
Pastoralen Raum und wird individuelle seelsorgliche und 
gottesdienstliche Angebote machen.

20. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle 
Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum 
persönlichen Gebet anregen, z.B. das Verlesen des biblischer Texte, 
einen Impuls zur jeweiligen Tageszeit, meditative Orgelmusik

Das Pastoralteam bittet die Verantwortlichen in den 
Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten vor Ort in Absprache mit 
dem zuständigen Seelsorger weitere Angebote zu schaffen. Auch 
hierbei sind die Auflagen des Erzbistums zu beachten. Da seitens 
des Bundes weiterhin das Kontaktverbot besteht, sind ausschließlich 
Angebote gottesdienstlicher oder musikalischer Natur erlaubt, 
vorzugsweise in den Kirchen, in denen die Vorsichtsmaßnahmen 
bereits realisiert sind.

Auf Messfeiern außerhalb der Gotteshäuser wird im gesamten Dekanat 
zunächst verzichtet, da auch dabei die Hygiene- und 
Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, zu garantieren und nur mit 
immensem Aufwand zu realisieren sind.

Die Pfarrbüros und Pfarrheime bleiben bis auf weiteres geschlossen. 
Telefonisch sind die Büros zentral unter der Rufnummer 05295/98560 
(Pfarrbüro Lichtenau) dienstags und freitags 9:00 bis 11:00 Uhr 
sowie donnerstags von 15:00 bis 17:00 Uhr zu erreichen.
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Pastoraler Raum:

Zu diesen Messfeiern bedarf es einer telefonischen Anmeldung. 
Diese wird nur für den jeweils kommenden Samstag und Sonntag 
entgegengenommen!

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Bad Wünnenberg 
(Wünnenberg und Fürstenberg) erfolgt über folgende Nummer:
02953 – 285 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Die Anmeldung für die Kirchen im Stadtteil Lichtenau 
(Lichtenau, Atteln und Holtheim) erfolgt über folgende 
Nummer: 05295 - 98560 donnerstags von 9-12 Uhr und 16-19 Uhr

Während der Messfeiern bitten wir, Mundschutz zu tragen.

St. Antonius Bad Wünnenberg:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Kilian Lichtenau:
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Marien Fürstenberg
Vorabendmesse samstags 17 und 18.30 Uhr
Hochamt sonntags 9 und 10.45 Uhr

St. Achatius Atteln
Vorabendmesse samstags 17:00 und 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 9:00 und 10:45 Uhr

St. Franziskus Xaverius Holtheim
Vorabendmesse samstags 18:30 Uhr
Hochamt sonntags 10:45 Uhr
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Informationen zu den öffentlichen Gottesdiensten 
ab dem 9. / 10. Mai 2020

Nachfolgend geben wir das Informationsschreiben, das am 
29. April 2020  an die Gremien verschickt worden ist, im 
Originaltext allen Gläubigen in unserem Pastoralen Raum zur 
Kenntnis

Bad Wünnenberg, den 29.April 2020

Liebe Schwestern und Brüder!

Am 23. April hat die Landesregierung des Landes NRW die 
öffentliche Feier der Gottesdienste ab dem 1. Mai 2020 genehmigt. 
Am gleichen Tag hat das Erzbischöfliche Generalvikariat in 
Absprache mit der Landesregierung Rahmenbedingungen für 
Gottesdienste mit Öffentlichkeit erlassen, die nachfolgend 
kursiv und fett aufgelistet sind. Die Umsetzung im Pastoralen 
Raum Wünnenberg – Lichtenau findet sich unter der jeweiligen 
Rahmenbedingung erörtert; wo keine Erörterung der 
Rahmenbedingung folgt, werden diese zu 100% übernommen.

Da die Rahmenbedingungen ein deutliches Maß an Aufwand und 
Verantwortung verlangen, hat das Pastoralteam am 25. April 2020 
eine Krisensitzung abgehalten. Im Nachgang dazu haben die 
Bürgermeister mit den Ordnungsämtern beider Kommunen die 
angedachten Umsetzungen der Rahmenbedingungen gegengelesen 
und erweitert bzw. ergänzt. Für diese hilfreiche und 
unkomplizierte Zusammenarbeit danken wir den Verantwortlichen 
sehr. Am 28. April 2020 hat der Finanzausschuss 
(Geschäftsführer der Kirchenvorstände) getagt, beraten und den 
Rahmenbedingungen zugestimmt. Am 29. April 2020 haben die
leitenden Pfarrer im Dekanat Büren – Delbrück während einer 
Pastoralverbundsleiterkonferenz die Konzepte ihrer Pastoralen 
Räume besprochen und ergänzt. In allen Pastoralen Räumen 
beginnen die Messfeiern in wenigen großen Kirchen. Allen 
Beteiligten ist die hohe Verantwortung bewusst, die mit der 
Öffnung der Gottesdienste verbunden ist.

Die Ergebnisse der o. g. Gespräche und Sitzungen geben wir 
Ihnen hiermit zur Kenntnis. Leider ist es in diesen Zeiten 
nicht möglich, gemeinsame Sitzungen mit dem 
Pastoralverbundsrat und dem Finanzausschuss durchzuführen. 
Wir danken jedoch allen, die uns im Nachgang des Schreibens 
vom 23. April 2020 Rückmeldungen für die Krisensitzung haben 
zukommen lassen. Einige sind in die Ergebnisse eingeflossen, 
andere ließen sich leider bisher noch nicht realisieren. Wir 
werden unsere Entscheidungen stets durch die neuen 
Erkenntnisse und Auflagen seitens des Landes und des 
Erzbistums abgleichen. Alle nachfolgenden Entscheidungen sind 
vorläufig, da wir noch weit von einer Normalität im 
gesellschaftlichen und kirchlichen Leben entfernt sind.

Wir bitten Sie die heutigen Entscheidungen mitzutragen und in 
ihren Gemeinden zu kommunizieren. Schicken Sie diese Mail 
bitte an Ihre Gruppierungen. Die Informationen werden auf den 
Homepages erscheinen und ein gemeinsamer Presseartikel für 
die Zeitungen wird derzeit vom Dekanat vorbereitet und in der 
nächsten Woche publiziert. Ebenfalls erscheint zum 9./10. Mai 
eine Ausgabe der Pfarrnachrichten mit den Messzeiten und den 
Informationen, die Sie im Anhang dieser Mail finden, um 
möglichst viele Menschen über die Entscheidungswege und 
Rahmenbedingungen zu informieren.

Für alles Mittun danken wir Ihnen sehr,
Ihr und Euer Pastoralteam
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Alles Gute sowie Gottes Segen und Gesundheit,
dies wünschen Ihnen Ihr Seelsorgeteam
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